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Noch immer ein Vorreiter in natürlicher HormonErsatzTherapie:
PREGNENOLON

VON DR. GAIL VALENTINE
Aus "LIFE Enhancement Magazin", Juni 1999
Übersetzung aus dem Amerikanischen von Immo Jalass


PREGNENOLON - GRUNDLAGEN
Pregnenolon ist der Ausgangsstoff für eine ganze Reihe von Steroidhormonen und wird hauptsächlich in den Nebennieren produziert, jedoch auch in der Leber, der Haut, dem Hirn, dem Hoden, den Eierstöcken und in der Retina der Augen. Steroide sind eine große Familie strukturell ähnlicher Substanzen mit geschlechtsbestimmenden, entzündungshemmenden und wachstumsregulierenden Eigenschaften. Pregnenolon ist der große Vorläufer (Ausgangssubstanz) für nahezu alle anderen Steroidhormone einschließlich DHEA. (DeHydroEpiAndrosteron), Progesteron, Testosteron, die Östrogene sowie das Cortisol. Arzt und Autor in Sachen Lebenserweiterung Ray Sahelian, MD (Medical Doctor), bezeichnet Pregnenolon als "die Großmutter" aller Steroidhormone. Ungeachtet seiner so überaus mächtigen Stoffwechselprodukte, ist Pregnenolon dafür bekannt, keine ernsten Nebenwirkungen hervorzurufen bei gleichzeitig minimaler oder fehlender anabolischer, östrogener oder androgener Wirkung.
Pregnenolon operiert ebenfalls als starkes Neurosteroid im Hirn, indem es die Übertragung verschiedenster Stimuli von Neuron zu Neuron moduliert und dabei in starkem maße Lern? wie Gedächtnisprozesse beeinflußt.1, 2 Ebenso wie für DHEA ist in der Jugend der höchste Pregnenolonspiegel zu beobachten, der dann langsam mit zunehmendem Alter weiter und weiter absinkt. Im Alter von 75 Jahren produziert der Körper bis zu 60% weniger Pregnenolon als zu Beginn des dreissigsten Lebensjahres.3 Aus diesem Grund ist Pregnenolon ein wichtiger Messwert im Alterungsprozess. So wie wir die Ringe eines Baumes zählen, so ist es oft möglich, über das Pregnenolonniveau eine Aussage über das Alter einer Person zu machen.
Andere Hormone, die ebenfalls mit zunehmendem Alter abnehmen, sind DHEA, Östrogen, Testosteron und das Wachstumshormon.4 Auch diese Substanzen stehen mit ihrer vorhandenen Menge im Körper für ein gewisses Lebensalter. Da Pregnenolon den Rohstoff liefert, aus dem all die anderen Steroidhormone gemacht werden, werden eben auch eine Reihe anderer Hormone in gleichem Maße wie Pregnenolon in ihrer Konzentration abnehmen. Während die Hormone, die uns unsere Jugend bescherten, weniger werden, macht sich in gleichem Maße ein Verlust an Lebenqualität bemerkbar. Wir spüren, wie sich ganz langsam physische wie mentale Mangelerscheinungen einstellen, fehlende Energie, Gedächtnisschwächen, zunehmende Mängel in der visuellen wie akustischen Rezeption, Arthritis tritt auf, Herzkrankheiten, fehlender Geschlechtsverkehr,

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um nur einige zu nennen. Zusätzliche Aufnahme kleiner Mengen dieser Neurohormone könnte diese altersbezogenen Prozesse verlangsamen und die Lebenqualität ganz allgemein verbessern, indem der Körper auf ein mehr jugendliches Funktionsniveau gebracht wird.
Das beste Besipiel für eine HormonErsatzTherapie ist die Aufnahme des Hormons Östrogen von Frauen in und nach der Menopause, um Herzkrankheiten, Osteoporose, vaginaler Störungen und vieler anderer Probleme. Jüngere Studien haben gezeigt, das die Gabe von Wachstumshormon an ältere Individuen, gewisse dem Altern entgegenwirkende, ja verjüngende Veränderungen hervorzurufen vermögen, einschließlich neuer Muskelbildung, Fettabnahme, stärkere Knochen und eine festere Haut.

PREGENOLON ? EINE KURZER BLICK IN SEINE GESCHICHTE
Untersuchungen mit Pregnenolon als auch seine Verwendung gehen bis 1930 zurück. In den 40er Jahren wurden z. B. Untersuchungen mit Fabrikarbeitern durchgeführt, um herauszufinden ob sich Pregnenolon gegen Müdigkeit5, 6, 7, Störungen des Immunsystems8 einschließlich rheumatischer Arthritis einsetzen läßt. Die Ergebnisse zeigten durchaus Verbesserungen. Obwohl Pregnenolon nicht nur wirksam, sondern auch sicher war, wurde es 1949 mit der Einführung von Merck's neuem pharmazeutischen Agenten Cortison als Allheilmittel für rheumatische Arthritis fallen gelassen.9

IST PREGNENOLON SICHERER ALS VERSCHREIBUNGSPFLICHTIGE STEROIDE?
Bald nachdem Cortison und Cortisol allgemeine Anwendung fanden, wurden die synthetischen Steroidhormone Dexamethason und später Prednison eingeführt. Diese Steroide sind hundertemal stärker als Pregnenolon (oder DHEA für diesen Fall). Da sie patentiert werden konnten, war es für die pharmazeutische Industrie von weitaus größerem Vorteil diese Drogen zu verkaufen statt Pregnenolon. Hinzukommt, dass diese Steroide im Vergleich mit Pregnenolon sehr schnell wirken. Patienten wie Ärzte bevorzugen die schnelle Wirkung. Wie dem auch sei, es ist nun leider so, dass diese Steroide auch ernsthafte Nachteile haben, einschließlich Schwächung des Immunsystems und Verursachung von Osteoporose neben anderen ernsthaften Komplikationen.
Obwohl Cortison und Cortisol Stresshormone sind und für den Körper natürlich, wurden und werden sie in pharmazeutischen und nicht in physiologischen, also für den Körper natürlichen Dosen gegeben. Die pharmazeutischen Dosen, in denen Cortison und Cortisol verabreicht werden, geben ihnen ein Risikoprofil, das dem synthetischer Hormone in nichts nachsteht.

PREGNENOLON - EIN STARKER INTELLIGENZ- UND GEDÄCHTNISFÖRDERER
Wissenschaftler haben die Fähigkeiten von Hormonen in Bezug auf Lernen und Gedächtnis seit vielen Jahren untersucht. Dr. Eugen Roberts ist seit mehr als einem halben Jahrhundert eine führende Figur in Bezug auf die Neurochemie. Er war einer der ersten, der das Interesse für Pregnenolon wecken konnte und DHEA als therapeutischen Agenten erkannte. Was Pregnenolon betrifft, so sagte Dr. Roberts: "Von all den Substanzen, die bis heute im Hirn untersucht worden sind, ist dies die weitaus Potenteste."10
Obwohl viele Substanzen mit intelligenzfördernden Eigenschaften gefunden wurden, scheint Pregnenolon in diesem Hinblick über ganz außergewöhnliche Fähigkeiten zu verfügen.11 Verschiedenste Untersuchungen haben gezeigt, dass Pregnenolon die Motivation steigert, die Fähigkeit Wissen aufzunehmen erhöht und das Langzeitgedächtnis fördert.12 Eine Studie zeigte Pregnenolon im Hinblick auf verbesserte Gedächtnisfunktion als um das hundertfache effektiver im Vergleich zu anderen die Gedächtnisfunktion verbessernder Steroide.13 Andere Untersucher haben mit Pregnenolon bereits bei außergewöhnlich geringen Mengen eine verbesserte Lernfähigkeit beobachtet.14
Einer der bemerkenswertesten Aspekte von Pregnenolon ist die Fähigkeit einer Verbesserung gewisser Aspekte der Gedächtnisfunktion, wenn es erst "nach den Fakten" genommen wird.
Dies wurde in leicht abgeschwächter Form ebenfalls bei DHEA beobachtet. Somit könnte es der Einsatz von Pregnenolon möglich machen, den Abruf von Informationen zu verbessern, die bereits vor der Einnahme aufgenommen wurden. Man könnte des morgens aufwachen und den Entschluß fassen, dass kürzlich aufgenommene Informationen es wert sind, fest im Gedächtnis verankert zu werden und zur Unterstützung die entsprechende Dosis Pregnenolon nehmen.

PREGNENOLON - SICH GLÜCKLICHER FÜHLEN UND MEHR SCHAFFEN
Eine Gruppe von Industriepsychologen testete in den 1940er Jahren Pregnenolon mit Studenten und Arbeitern, um festzustellen, ob sich der Arbeitseinsatz verbessern läßt.5-8 Dabei fanden sie heraus, dass die Studenten/Arbeiter tatsächlich in der Lage waren, besser zu lernen und selbst schwierige Aufgabenstellungen zu behalten. Es ist erstaunlich, dass Pregnenolon nicht nur den Arbeitseinsatz der Studenten/Arbeiter zu verbessern vermochte, sondern die Beteiligten gleichzeitig ein gewisses Gefühl des Wohlbefindens erfuhren. Mit den Worten von Dr. William Regelson, anerkannter Onkologist, Forscher und führende Kapazität der "Superhormon" Evolution: "Dieses Superhormon [Pregnenolon] hat die Fähigkeit, uns nicht nur aktiver, sondern auch glücklicher zu machen."16
Die gleiche Forschungsgruppe führte eine Untersuchung mit Fabrikarbeitern durch, um zu sehen, ob Pregnenolon die Arbeitsproduktivität erhöhen kann. Dabei konnte beobachtet werden, dass die Produktivität deutlich unter den Arbeitern zugenommen hatte, die unter der stärksten Belastung standen, wie z. B. die Arbeiter, die per Stück bezahlt wurden und deren Lebensqualität von ihrer Produktivität abhing. Unter den Arbeitern, die unabhängig von ihrer Produktivität einen Stundenlohn erhielten, konnte ebenfalls eine Verbesserung festgestellt werden, allerdings in geringerem Maße. Nicht nur, dass Pregnenolon für beide Gruppen eine Produktivitätssteigerung gebracht hatte, sondern die Arbeiter konnten gleichfalls von einer allgemeinen Verbesserung der Stimmungslage berichten.

PREGNENOLON - VIELLEICHT BESSER GEEIGNET GEGEN DEPRESSIONEN
Mangelndes Wohlbefinden ist für viele von uns eine alltägliche Erfahrung, wenn wir altern. Das Auftreten von Depressionen und fehlende Energie ist für ältere und alte Menschen eine derart universelle Erfahrung, dass es einfach als Teil des normalen Alterungsprozesses fortgeschrieben wird und im übrigen unbeachtet bleibt. Dies ist eine besonders unglückliche Situation, da inzwischen wirklich etwas dagegen getan werden kann.
Wir wissen, dass Neurohormone Neurotransmitter (Neuronenüberträger) beeinflussen und damit profunden Einfluß auf mentale Funktionen ausüben können. Viele Wissenschaftler und Ärzte glauben, dass Depressionen bei älteren Menschen ihre Ursache in einem Mangel an diesen Hormonen haben, die einst in jugendlichen Konzentrationen im Körper zirkulierten. Die Wiederherstellung des jugendlichen Niveaus von Pregnenolon und möglicher anderer Neurohormone könnte altersbedingte Depressionen verhindern oder beheben.
Dr. Ray Sahelian sagt dazu: "Wenn ältere Menschen eine Verringerung ihrer geistigen Fähigkeiten feststellen und die Ärzte ihnen pharmazeutische Substanzen verschreiben - gewöhnlich Antidepressiva - dann wird damit nicht die eigentliche Ursache angesprochen. Die eigentliche Ursache ist der Mangel an Neurosteroiden. Wenn die Zufuhr dieser Neurosteroide sachgemäß vorgenommen wird, dann glaube ich, lassen sich erstaunliche Verbesserungen erreichen."
Zusätzlich zu dem ständigen Strom wissenschaftlicher Berichte, haben andere Experimente Resultate geliefert, die daraufhinweisen, dass Pregnenolon mit verbesserter Stimmungslage, erhöhtem Energiepotential und verringerten Depressionen in Zusammenhang steht. Sollten weitere Reihenuntersuchungen die bisher bekannte Rolle von Pregnenolon wie anderer Neurosteroide im Hinblick auf Depressionen und andere altersbedingte Mangelzustände festigen, dann wird dies die natürliche Hormonersatztherapie in der Lebenserweiterungsarena revolutionieren und vielleicht eine totale Reformierung der psychiatrischen Medikamentierung zur Folge haben.

PREGNENOLON - FÜR VIELES MEHR
Historisch wurde Pregnenolon bereits in den 40ern erfolgreich in der Behandlung rheumatischer Arthritis eingesetzt, eine Autoimmunkrankheit, die im allgemeinen erst in vorgeschrittenem Alter auftritt. Sie ist u. a. durch Müdigkeit und schmerzenden Gelenke gekennzeichnet. Weitere Untersuchungen wurden durchgeführt, um die Wirkung von Pregnenolon auf andere Autoimmunkrankheiten wie Lupus und Spondylitis ankylosans zu studieren. Während bei Osteoarthritis keine sichtbaren Wirkungen beobachtet werden konnten, möglicherweise weil die Entzündung nicht derart gravierend ist, vermutet Dr. Roberts, dass auch hier Pregnenolon aufgrund seiner Fähigkeit, die endogene Cortisonproduktion zu erhöhen, wirksam sein könnte.
Verschiedene Ärzte und Wissenschaftler glauben, dass Pregnenolon in vielen anderen Bereichen wie z. B. bei hohen Cholesterolwerten, Herzkrankheiten, PMS sowie Immunmangelfunktionen, nützlich sein könnte. Weitere bereits am Horizont sichtbare Untersuchungen werden festzustellen haben, ob Pregnenolon auch noch die Fähigkeit besitzt, zu helfen Paralysis bei Rückenmarksverletzungen umzukehren und vieles andere mehr.
Wie bereits zuvor erwähnt, wurden die Untersuchungen mit Pregnenolon trotz erfolgreicher Resultate, in den 50ern eingestellt, nachdem Cortisol als ein schnellwirkendes Allheilmittel verfügbar war. Da Pregnenolon, ungleich Cortison, nicht patentiert werden kann, hatte die pharmazeutische Industrie kein Interesse daran, die Untersuchungen fortzusetzen.
Es ist ein Unglück, dass pharmazeutische Unternehmen durch ein finanzielles System regiert werden, in dem ein Molekül patentiert sein muß, um es gewinnbringend verkaufen zu können. Wenn es nur halb so viele Untersuchungen mit Pregnenolon geben würde, wie mit patentierten Substanzen, dann könnte das therapeutische Potential von Pregnenolon weitreichende Folgen haben.



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Literatur:
  1. Baulieu EE, Neurosteroids of the nervous system, by the nervous system, for the nervous system. Recent Prog Horm Res. 1997;52:1-32.
  2. Schumacher M, Robel P, Baulieu EE Developement and regeneration of the nervous system: a role for neurosteroids. Dev Neurosci. 1996;18(1-2):6-21.
  3. Roberts E. Pregnenolon - from Selye to Alzheimer and a model of pregnenolon sulfate binding site on the GABAA receptor. Biochem Pharmacol. 1995 Jan 6;49(1):1-16.
  4. Roberts E. The importance of being dehydroepiandrosterone sulfate (in the blood of primates): a longer and healthier life? Biochem Pharmacol. 1999 Feb 15;57(4):329-46.
  5. Hoagland H. Adventures in biological engineering. Science 1944;100:53-67.
  6. Pincus G, Hoagland H. Effects of administering pregnenolone on fatiguing psychomotor performance. J Aviation Med. 1944;15:98-115.
  7. Pincus G, Hoagland H. Effects on industrial production of the administration of pregnenolone to factory workers. Psychsom Med. 1945;7:342-346.
  8. Henderson E, Weinberg M, Wrigth W. Pregnenolone. J Clin Endcrinol. 1950;10:455-74.
  9. Hirschmann R. The cortison era: aspects of its impact. Some contributions of the Merck Laboratories. Steroids. 1992 Dec;57(12):579-92.
  10. Travis J. Rat memory skills boosted by steroid. Science News. Nov 1995;148(20):311.
  11. Flood JF, Morley JE, Roberts E. Memory-enhancing effects in male mice of pregnenolone and steroids metabolically derived from it. Proc Natl Acad Sci. 1992;89(5):1567-1571.
  12. De Wied D. Hormonal influences on motivation, learning, and memory processes. Hosp Pract. 1976;11(1):123-131.
  13. Flood JF, Ibid.
  14. Flood JF, Morley JE, Roberts E. Pregenenolone sulfate enhances post-training memory processes when injected in very low doses into limbic system structures: the amygdala is by far the most sensitive. Proc Natl Acad Sci. 1995;92(23):10806-10810.
  15. Flood JF, 1992 Ibid.
  16. Regelson W, Colman C. The Superhormone Promise. New York: Simon & Schuster, 1996;103.
  17. Sehelian R. The promise of pregnenolone. Life Enhancement 1997,36:5.


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[Rücksprung ins NEM - Hauptdokument]